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Rückblick
Skilehrgang beim Wassersportverein Wildeshausen 2012
Die kalten Temperaturen der vergangenen Tage haben auch beim
Wassersportverein Wildeshausen zu einer Zwangspause geführt.
Rudern und Paddeln war wegen der zugefrorenen Hunte nicht möglich.
Da traf es sich gut, dass der Landes-Ruderverband Niedersachsen
einen Lehrgang für Ski-Langlauf im Harz organisiert hatte.
Vier Wildeshauser konnten am letzten Januar-Wochenende daran
teilnehmen.
Am Freitagabend begannen die Ruderer aus ganz Niedersachsen im
großen Aufenthaltsraum mit Funktionsgymnastik und Dehnübungen,
um sich gut auf die Praxis vorzubereiten.
Der morgendliche Start bei -20 Grad Außentemperatur hat
nur anfangs die Sportler zittern lassen, nach einer halben Stunde
wurden auch Daumen und Fingerspitzen warm. War man anfangs noch
über die "berauhreiften" Wimpern und Augenbrauen der
Entgegenkommenden erstaunt, sah man etwas später genauso aus.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Ski-Langlauf eine ideale
Ergänzung zum Rudersport ist, weil beide Spotarten die Ausdauer
fördern. Diesmal waren die Schneebedingungen hervorragend
und machten den Langlauf auch für Ungeübte zu einem
großen Vergnügen.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Innerhalb von 24 Stunden:
2011 Abrudern und Abpaddeln 2012 Anrudern und Anpaddeln

Wie zu jedem Jahreswechsel trafen sich die Ruderer und Kanuten des
Wassersportvereins Wildeshausen am Bootshaus.
Im Gegensatz zu anderen Ruder- und Kanuvereinen gibt es in hier keine
Winterpause. So ist es Tradition, dass man sich zu Silvester trifft,
um gemeinsam die letzte Ausfahrt des Jahres zu machen und anschließend
bei Kaffee und Kuchen zu klönen. Am nächsten Tag kommen
die Wassersportfreunde dann wieder zusammen, um die ersten Kilometer
des neuen Jahres gemeinsam zurück zu legen. An diesem Neujahrstag
zeigte das Thermometer mit elf Grad eine ungewöhnlich hohe
Temperatur. Die warmen Pullover wurden nicht gebraucht.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
16500 Euro Zuschuss für 21 Wildeshauser Vereine und Einrichtungen
Der Vorstand der Volksbank Wildeshauser Geest begrüßte am Freitag,
den 9. Dezember Vertreter von 21 Sportvereinen und Einrichtungen aus Wildeshausen.
Vom Gewinnsparen der Bank wird in jedem Jahr ein Zweckertrag verteilt,
der 20 % des Gewinneinsatzes entspricht. Marktleiter Manfred Sander und
seine Mitarbeiter von der Wildeshauser Filiale hatten die Aufgabe, in
diesem Jahr einen Betrag von 16 500 Euro zu verteilen. Neben Sportvereinen
wurden diesmal auch soziale Einrichtungen bedacht, die ihre Wünsche
angemeldet hatten.
Vom Wassersportverein Wildeshausen konnten Kassiererin Dorothea Wessels
und Pressewartin Ingrid Klein einen symbolischen Scheck über 400 Euro
entgegen nehmen. Das Geld soll im nächsten Jahr dazu beitragen,
die Eingangstüren zu erneuern. In den letzten Jahren hat der
Wassersportverein Wildeshausen viel Geld investiert, um das Vereinsheim
energietechnisch auf den modernen Stand zu bringen. Die zugigen Türen
ohne genügende Isolierung sollen nun - im wahrsten Sinne des Wortes -
als letzte Lücke geschlossen werden.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Mit dem Ruderboot zum Weihnachtsmarkt

Traditionell veranstalten Wassersportler aus Wildeshausen am Sonnabend
vor dem ersten Advent eine mit Tour mit Ruder- und Paddelbooten auf der
Aller. Früh traf man sich am Bootshaus, um nach Eickeloh zu fahren,
das in der Nähe der Einmündung der Leine liegt. Während
im letzten Jahr das Allertal weit überschwemmt war, liegt der Fluss
jetzt als Folge der langen Trockenheit sehr tief im Flussbett. Dank
Gummistiefeln war es kein Problem, auch ohne Steg in die Boote zu steigen.
Nach 46 Kilometern Strecke, die von zwei Pausen unterbrochen war, kamen
die Wildeshauser am frühen Nachmittag in Westen an. Der Wind hatte
zwar das Vorwärtskommen gebremst, aber entgegen den Befürchtungen
blieb es den ganzen Tag trocken. Gelegentlich ließ sich sogar die
Sonne sehen. Nachdem die Sportler das Dorf Westen erreicht hatten, wurden
zunächst die Boote verladen. Wie immer blieb genug Zeit, um das
Kuchenbuffet der Rote-Kreuz-Damen zu genießen und einen Bummel
über den kleinen d&souml;rflichen Weihnachtsmarkt zu machen.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Herbstfahrt im Weserbergland Oktober 2011
Die Ruderer des Wassersportvereins Wildeshausen fuhren unter Leitung von
Uwe Spalthoff vom 28. bis 30. Oktober zur Herbstfahrt ins Weserbergland.
In zwei Tagen ruderten sie die 132 Kilometer lange Strecke von Hannoversch
Münden nach Hameln. Durch den späten Termin war das Laub der
Berghänge bunt gefärbt. Als sich jeweils gegen Mittag die Sonne
zeigte, bot sich den Ruderern ein buntes Bild. Der Besuch der Stadt
Höxter mit seinen vielen Fachwerkhäusern ist immer wieder
reizvoll. Die Wildeshauser Wassersportler nutzen gern die Gelegenheit,
im Bootshaus des Rudervereins preiswert zu übernachten.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Ruderwanderung Feldberger Seen
Die Ruderer des Wassersportvereins Wildeshausen nutzten das verlängerte Wochenende,
um ein weiter entferntes Gewässer zu besuchen. Die Feldberger Seenplatte liegt
nördlich von Berlin und umfasst zahlreiche Seen, die durch schmale Wasserläufe
verbunden sind.
Es ist schon ungewöhnlich, wenn an einem 1. Oktober morgens früh selbst der
Steuermann, der sich kaum bewegt, nur T-Shirt und kurze Hose trägt. Da auf den
Feldberger Seen nur auf einem kleinen Bereich Boote mit Verbrennungsmotor erlaubt sind
und keine Straßen am See entlang führen, war es für die Wildeshauser
wunderbar, durch die stille und unberührte Landschaft zu fahren. Im Laufe des Tages
waren dann viele Paddelboote zu sehen, die aber auf den großen Wasserflächen
verstreut waren, so dass das Gefühl der Ruhe erhalten blieb.
Um von einem der vielen Seen in einen anderen zu gelangen, muss man schmale und
kurvenreiche und durch Pfähle abgegrenzte Durchfahrten durch das Schilf benutzen.
Das ist für Ruderboote schwieriger als für kleine Paddelboote, weil die langen
Skulls stören. So werden diese zum Stabilisieren lang aufs Wasser gelegt und der
Steuermann versucht, mit Steuer und kleinem Stechpaddel die Kurven zu nehmen, ohne an
Pfählen oder kleinen Bäumen hängen zu bleiben.
Nachmittags fanden die Ruderer nach einigem Suchen in einer Bucht die Anlegestelle,
die zum Hans-Fallada-Museum führt. Der Schriftsteller lebte viele Jahre auf einem
kleinen Bauernhof mit herrlichem Blick über den See.
Auch der nächste Tag war warm und sonnig. Diesmal hatte die Fahrtenleiterin Annegret
Schütt die kleine Stadt Feldberg als Ziel ausgewählt, die nach dem Durchqueren
mehrerer langgestreckter Seen erreicht wurde. Auch hier gab es wieder schmale Stellen zu
passieren. Das war zwar mühsam, aber auch wunderschön, da sich ein Bach durch
den Wald schlängelte und das Wasser bis auf den Grund glasklar war. Auch die
über 50 Meter tiefen Seen haben besonders klares Wasser.
Neben dem Sport war das gemeinsame Kochen, Essen und Klönen sehr entspannend. Als
am Montag die Boote wieder verladen wurden, waren sich die Wildeshauser einig, dass man
es hier noch sehr viel länger hätte aushalten können.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Wassersportverein Wildeshausen unterstützt Ausbildung von Erlebnispädagogen
Unter der Leitung von Marion Himmel hat im August ein Seminar beim WSW stattgefunden.
Bilder und Berichte sind in der Nordwestzeitung
und in der Wildeshauser Zeitung erschienen.
Wassersportverein Wildeshausen unternimmt Wanderfahrt auf der Hamme
Uwe Spalthoff vom Wassersportverein Wildeshausen hatte einen Ruderkurs
für Anfänger und Wiedereinsteiger durchgeführt. Als Abschluss sollte
eine Wanderfahrt auf fremdem Gewässer stattfinden.
Am Sonntag, den 26.06.2011 war es soweit. Die Gruppe traf sich um acht
Uhr in Wildeshausen am Bootshaus, um die Boote, zwei Doppelzweier zu
verladen. Unser Ziel ist das Bootshaus des Rudervereins Osterholz-Scharmbeck,
um von dort aus eine Wanderfahrt auf der Hamme durchs Teufelsmoor zu
unternehmen. Nachdem beim Start der Himmel noch wolkenverhangen war,
ist es beim Einsetzen der Boote schon sehr viel freundlicher. Es geht
in gemütlichem Wandertempo Richtung Teufelsmoor Schleuse. Da es für
einige die erste Wanderfahrt ist, gibt Uwe unterwegs immer wieder
wichtige Hinweise auf die Bedeutung der Verkehrszeichen auf dem Gewässer.
Zwischendurch werden die Plätze in den Booten gewechselt, damit auch
jeder mal zum Rudern kommt und nicht die ganze Zeit steuern muss.
Nach etwa acht zurückgelegten Kilometern und bei inzwischen fast blauem
Himmel wird die erste kleine Frühstückspause auf dem Wasser eingelegt.
Nach weiteren vier Kilometern werden die Boote am Steg der Teufelsmoor
Schleuse vertäut, damit die Ruderer sich die Beine vertreten können.
Bei inzwischen angenehmen Temperaturen ist es verlockend, die Pause
im Biergarten direkt an der Hamme zu verbringen und dort etwas zu
essen.
Wegen eines Staus ist eine Weiterfahrt nur möglich, wenn die Boote
geschleust werden. Nachdem die Technik der "Selbstbedienungs-Schleuse"
bewundert wurde, aber aus Zeitgründen auf eine Weiterfahrt verzichtet
wurde, ging es auf den Rückweg. Waren die Ruderer auf dem Hinweg noch
fast allein auf dem Waßer, so ist die Hamme inzwischen doch recht
"voll" geworden. Zahlreiche Kanuten nutzen das schöne Wetter für einen
Ausflug, auch die Ausflugslokale entlang der Hamme, die Vormittags
recht verwaist aussahen, sind inzwischen gut besucht. Nach 23 km
erreichen die Wildeshauser erschöpft, aber glücklich das Bootshaus
in Osterholz-Scharmbeck. Nach dem Verladen der Boote geht es dann
wieder zurück nach Wildeshausen, schließlich ist abends noch das
Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft.
Alle hatten an diesem Tag viel Spaß und waren sich einig, dass es
nicht die letzte Fahrt war, die gemeinsam unternommen wurde.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
1. Mai im Teufelsmoor
Ruderer und Kanuten des Wassersportvereins gemeinsam auf der Hamme
Der Wassersportverein ist einer der wenigen Vereine in Deutschland,
der Rudern und Paddeln unter einem Dach anbietet. Einige Vereinsmitglieder
betreiben beide Sportarten intensiv, andere haben eindeutige Vorlieben -
doch Fahrten werden auch gerne gemeinsam unternommen.
Am 1. Mai wurden beim Ruderverein in Osterholz-Scharmbeck sowohl die
großen Ruderboote als auch mehrere kleine Kanus zu Wasser gelassen und
bei strahlendem Sonnenschein ging es die Hamme hinauf.
Unterwegs hockten zwei Moorteufelchen in der Morgensonne und blinzelten
den 5 Booten freundlich zu. Nach 18 km erreichten die Ruderer gegen Mittag
die kleine Schleuse von Viehspecken, viel weiter ist die Hamme für sie
nicht befahrbar. Nach einer Pause am sonnigen Ufer ging es mit
Rückenwind in Richtung Bootshaus zurück, dabei traf man auf halbem
Weg die Kanuten wieder, die eine etwas andere Strecke gewählt hatten.
Gemeinsam wurden die letzten Kilometer zurückgelegt und die Eindrücke
von einem herrlichen Ferientag ausgetauscht.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Wassersportler beim Geocaching entlang der Hunte
Am Karfreitag war am Bootshaus des Wassersportvereins reger Betrieb.
Doch während die meisten Vereinsmitglieder zum Training im Ruder-
oder Paddelboot schon lange auf dem Wasser waren, bestieg die Jugend
erst gegen Mittag die Canadier.
Bei sommerlichem Wetter ging es gemütlich die Hunte hinauf,
wobei das Ufer ganz genau in Augenschein genommen wurde. Die neue
Trendsportart des Geocaching - einer modernen Form der Schnitzeljagd
mit GPS-Hilfe - erfreut sich auch bei den Wassersportlern großer
Beliebtheit und besonders viel Spaß macht natürlich die
Suche von versteckten Objekten, die man vom Wasser aus an Brücken
und Rohren entdecken kann.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Frühlingsfahrt 2011
In diesem Jahr verdiente die Frühlingsfahrt des Wassersportvereins
Wildeshausen wirklich ihren Namen. Zahlreiche Ruder- und Paddelboote
starteten am Sonntag, den 10. April bei strahlendem Sonnenschein
auf der Hunte vom Bootshaus Richtung Pestrup. Die meisten Boote
legten die Strecke mehrfach zurück.
Mittags trafen sich dann alle am Steg, als der Ruderwart die
Fahrtenabzeichen verlieh. Zwölf Männer und Frauen haben das
Fahrtenabzeichen geschafft. Dafür muss während einer Saison eine
bestimmte Kilometerzahl erreicht werden, davon ein Teil auf
Wanderfahrten auf fremden Gewässern.
Hier die Übersicht: Hans-Paul Haferkamp erwarb mit erstaunlichen 10080
km das 42. Fahrtenabzeichen, Hartmut Lindner (2828 km, 21.),
Ingrid Klein (1129 km, 9.), Heinrich Klein (1086 km, 9.),
Gerhard Bajorat (1048 km, 11.), Antje Kläner (968 km, 14.).
Annegret Schütt (910 km, 20.), Helmut Pohlmann (885 km, 9.),
Martina Rosenboom (859 km, 6.), Eberhard Kiefer (854 km, 17.) und
Dorothea Wessels (842 km, 16.).
Uwe Spalthoff hat mit 3182 km nicht nur zum 27. Mal das Fahrtenabzeichen
abgelegt, sondern auch den zweiten Äquatorpreis erhalten, weil
seine gesamten zurückgelegten Kilometer für zwei Erdumrundungen
ausreichen würden. Das ist umso anerkennenswerter, weil er neben
seinem Beruf viel Zeit in die Ausbildung von Anfängern investiert.
Bei den Kanuten konnte Kanuwart Georg Himmel Antje Kläner und Hartmut
Lindner ehren, die neben ihren Ruderabzeichen auch die Bedingungen im
Kanu schafften. Antje Kläner (4006 km, 21.) erreichte das
Fahrtenabzeichen in Gold und Hartmut Lindner (777 km, 17.) das
Fahrtenabzeichen in Bronze.
Nach den Ehrungen setzten sich die Wassersportler im Jugendraum zusammen,
wo ein gemeinsames Raclette-Essen organisiert war.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Kanujahr 2010

Der Kanuwart Georg Himmel berichtete auf der Jahreshauptversammlung des
Wassersportvereins Wildeshausen über das Jahr 2010:
Zu Beginn meines Jahresrückblickes möchte ich mich bei allen Vereinsmitgliedern
bedanken die viele Stunden ihrer Freizeit für ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung
gestellt haben. Ohne diese Unterstützung wäre das kanusportliche Angebot des
WSW nicht leistbar. Durch die Aufgabenteilung können wir so seit Jahren eine
kontinuierliche Arbeit für unsere Mitglieder anbieten. So konnte Nils Kröger
seine Sportassistenzausbildung abschließen und in das Training mit eingebunden
werden. In diesem Jahr haben wir zwei weitere Kursteilnehmer, so dass die
Jugendarbeit dort auf mehrere Schultern verteilt werden kann.
Der Ausstattungsumfang mit Sportgeräten kann als gut bezeichnet werden. Unsere
jährliche Inventur zeigte, dass einige Boote und auch das Zubehör mittlerweile
"in die Jahre kommt" und damit einem erhöhten Verschleiß unterliegt und zu
ersetzen sind. Ähnlich ist es mit den Altbooten, die aber nur noch als äusserste
Reserve vorhanden sind. Aber durch regelmäßige Ersatzbeschaffungen können wir
den Stand halten. Nach Rückfrage, wie es um das Material bei anderen Vereinen
in Niedersachsen aussieht, brauchen wir keinen Vergleich zu scheuen.
Im Berichtszeitraum wurden 11049 km gepaddelt. Unser Wanderwart Bernward Brauner
hat diverse Fahrten angeboten und durchgeführt. So war man in Hamburg auf der
Alster, im Spreewald, auf den Feldberger Seen, aber auch im europäischen Ausland
unterwegs.
Ähnliche Touren werden auch in diesem Jahr wieder angeboten.
Wie auch in den Vorjahren wurde der Kanusport anhand von Lehrgängen vermittelt.
Diese Form hat sich bereits über viele Jahre bewährt und wird auch in Zukunft
beibehalten. So werden wir auch in diesem Jahr wieder eine Familienschulung
anbieten, die durch unsere qualifizierten Übungsleiter durchgeführt wird.
Die Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel ist mittlerweile Stammgast in unserem
Verein. Sie hat im vergangenem Jahr und wird auch in diesem Jahr wieder unter
der Leitung von Marion Himmel ihren kanusportlichen Teil des Studienganges
Erlebnispädagogik bei uns bzw. auf der Hunte durchführen.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Ruderjahr 2010

Auf der Jahreshauptversammlung des Wassersportvereins Wildeshausen gab Ruderwart
bekannt Zahlen bekannt: Die Wassersportler des WSW hatten 43 127
Kilometer in ihren Booten zurückgelegt hatten, davon entfielen über
32 000 auf die Ruderer. Die hohe Kilometerzahl kommt aber auch dadurch zustande, daß während
des ganzen Jahres nur eine Pause eingelegt wird, wenn die Hunte zugefroren ist.
Dass die Zahlen etwas niedriger liegen als im Vorjahr, ist durch das ungewöhnliche
Wetter zu erklären. Im Gegensatz zu anderen Vereinen gibt es in Wildeshausen für
viele Ruderer zwar keine Winterpause. Im Jahr 2010 war die Hunte aber sowohl im
Januar als auch im Dezember zeitweise zugefroren und erzwang Untätigkeit.
Es fanden viele Fahrten auf fremden Flüssen statt,
so auf Oberweser, Main, Aller, Elbe und den ostfriesischen Gewässern.
Besonderen Dank sprach der Ruderwart denen aus, die immer wieder ihre Privatautos
für Fahrten zur Verfügung stellen. Außer Vereinsmitgliedern
war das die Wildeshauser Tischlerei Blömer & Partner, deren Kleinbus
mehrfach benutzt werden konnte.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreshauptversammlung 2011

Obere Reihe: Dorothea Wessels, Uta Staufenberg, Eberhard Kiefer, Uwe Spalthoff
untere Reihe: Andreas Schlums, Georg Himmel, Ingrid Klein, Annegret Schütt, Joachim Schaar
Bild: MSI-Medien, Martin Siemer
Am Donnerstag, den 17. März 2011 fand die Jahreshauptversammlung
des Wassersportvereins Wildeshausen statt. Nach der Begrüßung
durch den Vorsitzenden berichteten die Fachwarte über die Aktivitäten.
Ruderwart Uwe Spalthoff konnte auf eine erfolgreiches Jahr zurückblicken (s.o.) und
Kanuwart Georg Himmel zeigte sich erfreut über die Aktivitäten bei den
Kanuten. Regelmäßig wird in Wildeshausen ein mehrtägiges
Kanu-Seminar für Freizeitpädagogen der Universität Braunschweig
durchgeführt, das Marion Himmel leitet. Besonders lobte Georg Himmel
die gute Zusammenarbeit im Vorstand, so dass es Spa&szliG mache, sich für
den Verein einzusetzen.
Die Kassenwartin Antje Kläner gab eine Übersicht über Einnahmen
und Ausgaben. Neben den laufenden Kosten für Sportverbände und die
Unterhaltung des Bootshauses war im letzten Jahr die Sanierung des Daches
vom Bootshaus mit 17 000 Euro der größte Posten. Zu schaffen war
es nur, weil für die Baumassnahme Zuschüsse gezahlt werden,
aber auch weil die Reparaturen der Boote sowie Pflege und Wartung von Haus
und Grundstück mit sehr viel Eigenleistungen der Mitglieder durchgeführt
werden. Es soll auch für weitere Baumaßnahmen Geld in die Rücklage
überwiesen werden. Die Kassenprüfer bescheinigten eine sehr
übersichtliche und gut nachvollziehbare Kassenführung und empfahlen,
den Vorstand zu entlasten.
Antje Kläner, die viele Jahre als Schriftführerin und vier Jahre
lang als Kassiererin viel Zeit für den Verein aufgebracht hatte, wurde mit
einem Geschenk und viel Lob für ihre Arbeit verabschiedet.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurden in ihrem Amt bestätigt der 1.
Vorsitzende Joachim Schaar, der 2. Vorsitzende Eberhard Kiefer, Schriftwartin
Uta Staufenberg, Kanuwart Georg Himmel, Ruderwart Uwe Spalthoff, Hauswart
Norbert Himmel, Pressewartin Ingrid Klein und Kanuwanderwart Bernward Brauner.
Neu gewählt wurden als Kassenwartin Dorothea Wessels, als Ruderwanderwartin
Annegret Schütt und als Bootswart Andreas Schlums.
Damit setzt sich der Vorstand jetzt wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Joachim Schaar
2. Vorsitzender: Eberhard Kiefer
Kassenwartin: Dorthea Wessels
Schriftwartin: Uta Staufenberg
Kanuwart: Georg Himmel
Ruderwart: Uwe Spalthoff
Jugendwartin: Tanja Webermann
Hauswart: Norbert Himmel
Pressewartin: Ingrid Klein
Wanderkanuwart: Bernward Brauner
Wanderruderwartin: Annegret Schütt
Bootswart: Andreas Schlums
(Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Arbeitsdienst
Für Sonnabend, den 13. März hatte der Vorstand des Wassersportvereins
Wildeshausen zum Arbeitsdienst eingeladen. Wie gewohnt begann der Morgen
mit einem guten Frühstück, bei dem der Arbeitsplan besprochen
wurde. Der 2. Vorsitzende Eberhard Kiefer hatte schon vor Wochen einen
genauen Plan ausgearbeitet und ausgehängt, welche Arbeiten zu erledigen
seien. So konnte sich jeder die entsprechenden Werkzeuge und Geräte
mitbringen. Neben den üblichen Putz- und Aufräumarbeiten im Haus
und auf dem Gelände sollten die Stühle im Jugendraum aufgearbeitet
werden. In mühsamer Arbeit wurden die Stühle von den sehr fest
getackerten Polstern befreit und sorgfältig abgeschliffen. Sie sehen
jetzt wieder sehr gut aus und werden noch lange ihren Zweck erfüllen.
Am späten Vormittag gab es noch einmal eine kurze Pause mit Getränken
und den restlichen Brötchen. Das warme Wetter lud ein, sich dazu ans Ufer
der Hunte zu setzen. Dann wurden die Restarbeiten zügig erledigt. Alle
waren sich einig, daß Arbeit in der Gruppe durchaus nicht unangenehm oder
langweilig ist.
Wer diesmal keine Zeit hatte zu kommen, kann sich den 13. November vormerken,
an dem sicher wieder genug Arbeit anfällt.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Kohlgang 2011
Am 26. Februar hatte der Wassersportverein Wildeshausen zum Kohlgang ins Bootshaus
eingeladen. Anders als bei vielen Kohlfahrten treffen sich die Mitglieder mittags
zum Kohlessen. Daran schließt sich ein Spaziergang an. Diesmal ging es über
den Marschweg zur Europabrücke und entlang der Hunte wieder zum Bootshaus zurück.
So war die Hunte aus anderer Perspektive zu sehen als vom Boot aus. Eine Ruderin meinte:
"Ich verstehe ja, dass oft Leute auf der Brücke stehen und unseren Booten nachschauen.
Die passen gut ins Bild."
Durch ein kleines Versehen beim Auslosen der neuen Kohlkönige fiel die Wahl diesmal
auf einen Kohlkönig und einen Kronprinzen. So werden im nächsten Jahr Frank
Steigmann und Maximilian Schaar das Essen ausrichten.
Nach dem Spaziergang setzten sich die Teilnehmer noch einmal zum Kaffeetrinken zusammen,
wobei die ersten Pläne für künftige Fahrten erörtert wurden.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreswechsel 2010/2011
In den meisten Vereinen wird im Winter nicht gerudert und gepaddelt.
Beim Wassersportverein Wildeshausen gibt es dagegen keine Winterpause.
So findet das traditionelle Abrudern und Abpaddeln Silvester nachmittags statt.
Neujahr wird wieder angerudert und angepaddelt.
Weil es in diesem Dezember so kalt und die Hunte zugefroren war, stellte sich
die Frage, ob man überhaupt aufs Wasser gehen könnte. Wegen des kurz zuvor
eingesetzten Tauwetters war die zweiwöchige Zwangspause beendet und zahlreiche
Ruderer und Kanuten beschlossen, aufs Wasser zu gehen.
Die Hunte zwischen Wildeshausen und Pestrup erscheint besonders schön, wenn
die Wiesen und Ufer verschneit sind. Außer den sonst vertretenen Vögeln,
die sich von den Booten nicht stören lassen, saßen fünf weiße
Enten im Schnee am Ufer. Vielleicht sind sie durch einen Zufall vor dem Kochtopf
gerettet. Denn sie wurden vorher nie hier gesehen.
Nach der Ausfahrt setzte man sich im Bootshaus mit anderen Mitgliedern zusammen,
denen es im Winter zu ungemütlich auf dem Wasser ist, um im Jugendraum des
Bootshausen Kaffee zu trinken.
Neujahr traf man sich wieder pünktlich um 14 Uhr, um die Boote erneut aufs
Wasser zu lassen. Bei sonnigem Wetter war der Beginn der neuen Saison besonders schön.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Berichte aus den vergangenen Jahren finden Sie hier:
Rückblick 2010
Rückblick 2009
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Termine
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